Jonas, 28 Jahre

Diagnose Morbus Bechterew

-    Darf Ich Dich bei Deinem Vornamen nennen?
    
Klar, ich heiße Jonas.

-    Wie alt bist Du?
    
28.

-    Was für einen Beruf hast Du?
    
Ich studiere noch.

-    Wann fingen Deine Beschwerden an?
    
Ungefähr 2003.

-    Wie äußerten sich die Beschwerden?
     Erst unregelmäßig auftretende, schwer zu lokalisierende, stechende Schmerzen
     in der Hüfte, dann tief sitzende Rückenschmerzen (Sakral-Gelenke).

-    Was hast Du getan, um die Beschwerden erträglicher zu machen?
     Zu Beginn täglich Gymnastik und Übungen. Später Schmerzmittel und dann Humira.

-    Wie lange hattest Du schon Beschwerden, bevor Du die NKT angefangen hast?
     Ca. 7 Jahre.

-    Hast Du die NKT abgeschlossen?
     Noch nicht ganz. Ich bin gerade in der Endphase der dritten Stufe und werde noch ein paar
     Sitzungen benötigen.

-    Hast Du noch Beschwerden?
     Ich bin gerade kurz vor Abschluss der dritten und letzten Stufe der Therapie.
     Ich habe bereits während der zweiten Stufe der Therapie trotz Einnahme von Humira eine
     deutliche Besserung gespürt. Jetzt nehme ich seit ca. zwei Monaten kein Humira mehr und
     bin fast völlig beschwerdefrei. Bei gewissen Bewegungen treten noch Schmerzen auf.
     Um die betroffenen Stellen werden wir uns aber in den letzten Therapiestunden kümmern.

-    Wie waren Deine Erfahrungen mit der NKT?
     Meine Erfahrungen mit der NKT waren sehr positiv. Vor Beginn der Therapie hatte ich trotz
     Einnahme von Humira geringe Beschwerden. Im Verlauf der Therapie haben sich die      
     Beschwerden deutlich gebessert. Und nun, kurz vor Abschluss der Therapie und ohne Einnahme
     von Humira, bin ich fast völlig beschwerdefrei.

-   Wie sieht die innere Wahrnehmung bei Dir aus? Kannst Du sie beschreiben?

 
    Sehr unterschiedlich. Wie eine Visualisierung des Knochensystems, der Organe und Strukturen,
     denen ich mich beliebig „nähern“ konnte. Sehr stark waren die Unterschiede in der
     Wahrnehmung zwischen gesunden und gestörten Bereichen im Körper. Gestörte Bereiche nahm
     ich dunkel, rau, trocken, starr, insgesamt ungesund wahr. Gesunde Bereiche kamen mir hell,    
     freundlich, geschmeidig und gesund vor. Auch vom Gefühl her konnte ich deutliche Unterschiede
     zwischen gestörten und gesunden Strukturen ausmachen. Beim Hineinversetzen in gestörte
     Strukturen fühlte ich mich angespannt, kalt und zusammengezogen. Während ich mich beim
     Hineinversetzen in gesunde Strukturen angenehm warm, entspannt und geschmeidig fühlte.

-   Wie schwierig war es in die innere Wahrnehmung zu kommen?
     Bei mir ging das relativ einfach. Während den ersten Sitzungen waren die Eindrücke noch jedes
     Mal verschieden, nicht klar und eindeutig. Nach ein paar Sitzungen haben sich die Eindrücke
     aber dann stabil gezeigt. Mit jeder weiteren Sitzung ging es einfacher und schneller in die innere
     Wahrnehmung zu kommen.

-   Wie hast Du das primäre Zentrum erlebt? Kannst Du das beschreiben?
     Das primäre Zentrum habe ich als großes, mächtiges, tief schwarzes, unförmiges Gebilde
     wahrgenommen. Das Hineinversetzen in diese Struktur erlebte ich emotional sehr negativ.
     Dabei fühlte ich mich aggressiv, wütend und stark angespannt.

-    Wie geht es Dir jetzt?
     Obwohl die Therapie noch nicht vollständig abgeschlossen ist, geht es mir schon sehr gut.  
     Nach drei Jahren Humira habe ich nun seit zwei Monaten kein Humira mehr genommen und 
     bin fast völlig beschwerdefrei.

-    Wie lange liegt die NKT zurück?

     Die letzte Sitzung ist jetzt drei Wochen her.

-    Hast Du jetzt Hobbys, die Du vorher nicht ausüben konntest?

     Das nicht. Aber ich kann die Hobbys, die ich vor Beginn der Beschwerden hatte, wieder völlig
     schmerzfrei und vor allem ohne Einnahme von Medikamenten ausüben.

-    Hat sich Dein Alltag seit der NKT geändert?
     Mein Alltag hat sich seit der NKT dahingehend verändert, dass ich all meine Interessen wieder
     schmerzfrei verfolgen kann und nicht mehr auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen
     bin.